Neue Burg, Wolfsburg

Objekt:
Entwicklung der neuen Wohnsiedlung Burg
in Wolfsburg-Detmerod

Auftraggeber:
NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH, Wolfsburg

Eingeladener Realisierungswettbewerb:
08/2012-09/2012
Finalist 2.Phase, 2.Preis


Bau- und Planungsdaten:
Grundfläche (BGF) ca. 9.200qm
Rauminhalt (BRI) ca. 27.600qbm

Fachplaner Wettbewerb:
Landschaftsarchitekt:
Breimann und Bruun, Hamburg

Auszug Erläuterungstext:
Der Entwurf ‚Wohnen plus' stellt den Nutzer an den Anfang jeglicher Überlegungen. Die Wohnwünsche der potentiellen Kunden liefern die Basis für einen neuen Wohnbautypus. Vier Nutzergruppen sollen angesprochen werden: Familien, Kleinfamilien Senioren und Pendler bzw. Singles.

‚Wohnen plus'
Den Familienwohnungen werden, gleich dem Traum eines Einfamilienhauses mit Garten, große Gartenflächen zugeordnet. Die Seniorenwohnungen erhalten eine kleine Gartenfläche oder einen Balkon mit Ausblick auf den angrenzenden Wald oder den Quartiersplatz als ‚Plus'. Die Single- bzw. Pendlerwohnungen besitzen eine Dachterrasse sowie Gemeinschaftsflächen, die als Treffpunkt dienen. Durch eine außenliegende Erschließung erhält jede einzelne Wohnung eine eigene ‚Haustür', eine eigene Adresse. Durch das Stapeln der verschiedenen Wohntypen und das Einbringen eines ‚Decks' wird eine vielfältige Wohnlandschaft geschaffen.

Der Städtebau
Der Entwurf übernimmt Duktus und Formsprache der umgebenden Bebauung in einem menschlichen Maßstab und fügt sich somit in das Bild des Stadtteils Detmerode nahtlos ein. An der Stirnseite des nord-östlichen Clusters liegt die Bäckerei im Erdgeschoss. Die einzelnen Häuser ordnen sich zu vier ‚Clustern' auf vier ‚grünen Inseln' um einen Quartiersplatz an. Die Cluster können jeweils bei voller Auslastung bis zu 30 Wohnungen aufnehmen. Das Parken findet in einem halbabgesenkten Parkraum unter zwei nördlichen ‚grünen Inseln' statt. Die Zufahrt mit dem PKW erfolgt an der nördlichen Grenze zwischen dem bestehenden Parkdeck und der Potentialfläche. Zudem ist es in Ausnahmefällen möglich das gesamte Quartier (Müllabfuhr, Umzüge etc.) zu umfahren. Die Fußwege zwischen den ‚Inseln' sind auch für die Feuerwehr befahrbar. Die Höhe der Gebäude ist drei-bis viergeschossig.