Deutscher Bundestag Dorotheenstraße 85

Objekt:
Neubau eines Bürogebäudes für den Deutschen Bundestag

Auftraggeber:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Berlin

Beschränkter Realisierungswettbewerb:
03/2014-08/2014   Anerkennung


Nachhaltigkeit:
Ziel: BNB Silber / Gold

Bau- und Planungsdaten:
Grundfläche (BGF) ca. 18.510qm
Rauminhalt (BRI) ca. 74.390qbm

Fachplaner Wettbewerb:
Landschaftsarchitekt:
Breimann und Bruun, Hamburg
Haustechnik & Energiekonzept:
IGS Institut für Gebäude- & Solartechnik, Braunschweig
Visualisierung:
bloomimages, Hamburg

Auszug Erläuterungstext:
Der Entwurf für den Neubau des Deutschen Bundestages DoScha reagiert in besonderer Weise auf die Aufgabe und die vorgefundene Situation. Wie der Vorgängerbau und im Viertel üblich schließt der Neubau den Blockrand straßenbegleitend und unterstreicht damit den Charakter der Dorotheenstadt. Der Seitenflügel der Dorotheenstraße 93 wird abgerissen, die Räume werden in zwei Etagen im Neubau nachgewiesen. Zwei in den Hof geklappte Flügel schließen die Brandwände der Nachbarn und bilden einen wohlproportionierten Innenhof. Am Nordflügel werden im 2. OG mit einem Durchbruch die Dorotheenstraße 93 und 85 miteinander verbunden und ermöglicht somit einen Kurzschluß der beiden Gebäude und Nutzungen.
Die beiden Straßenfassaden verstärken durch die Materialwahl und die ruhige Gestaltung den soliden Charakter eines Bundesgebäudes.
Der Eingang in das Gebäude befindet sich an der Dorotheenstraße und wird durch eine zurückspringende Glasfassade markiert. Dieser Glassockel zieht sich weiter durch die Einfahrt in den Innenhof und verbindet damit alle besonderen Nutzungsbereiche, wie den Eingang, die Arztpraxis und die Kantine. Damit wird eine Offenheit zum Stadtraum erzeugt und dennoch unerwünschte Blicke mit transluzenten Elementen abgehalten.
Eine zentrale Halle unterstreicht das klare und eindeutige Erschließungskonzept.
Es entsteht ein selbstbewusster Neubau ohne den Ort zu dominieren.