Berufsschulen Burgstraße, Hamburg

Objekt:
Erweiterung Berufliche Schulen W1 & W8 an der Burgstraße, Hamburg

Auftraggeber:
Freie und Hansestadt Hamburg, SBH Schulbau Hamburg

Beschränkter hochbaulicher Wettbewerb:
03/2010-07/2010
1.Preis

Nachhaltigkeit:
Passivhausstandard

Bau- und Planungsdaten
Leistungsphasen 1-2,
mit anschliessendem ÖPP-Verfahren
Grundfläche (BGF) Neubau ca. 7.075qm
Rauminhalt (BRI) Neubau ca. 27.880qbm

Fachplaner Wettbewerb
Landschaftsarchitekt:
Breimann und Bruun, Hamburg
Haustechnik & Energiekonzept:
ZWP Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg
Visualisierung:
roomservice3d, Berlin

Auszug aus dem Juryprotokoll:
Der Schulneubau in Form eines leicht geknickten Gebäuderiegels sucht städtebaulich subtil seine Bezüge zu den prägenden Bauten im Norden und lässt dem denkmalgeschützten Altbau seinen Raum.
Die Ausbildung eines Souterrains mit Abböschung des Geländes nimmt dem Baukörper die Mächtigkeit. Gleichzeitig bewirkt die verglaste horizontale Fuge den Eindruck als würde das Gebäude schweben. Mag der verglaste Sockel auf den ersten Blick befremdlich wirken, entsteht in Bezug auf das denkmalgeschützten Schumachergebäude jedoch eine überraschende Wirkung in der Dualität, da jeder Baukörper in seiner eigenen Qualität seine Berechtigung an diesem Ort erhält.
Die Fassadengestaltung wird durch das freie Spiel mit den "Schulschaufenstern" geprägt und kann eigenständig neben dem Altbau bestehen. Die großen Schaufenster ermöglichen darüber hinaus eine großzügige Belichtung der Flure. Sie werden im Wechsel mit den erforderlichen, gleichförmigeren und vermutlich noch weiter zu ordnenden Fensterflächen für die Unterrichtsräume angeordnet.
Das äußere Erscheinungsbild wie auch die Grundrisse können ein offenes und kreatives pädagogisches Konzept widerspiegeln. Zukünftigen Methoden des individualisierten Lernens wird ein entsprechendes räumliches Angebot gegenüber gestellt. Die Flure sind gut belichtet und nutzbar und bieten eine gute Orientierung.
Das Energiekonzept besticht mit seinen Ansätzen zur Wärmebrückenminimierung und Ressourcenschonung bei Erstellung und Betrieb.